Team Staubwolke

Sportverein Schwarz-Weiss Marienfeld 1930 e.V.

Mit dem Rad in die Partnerstadt - Freundeskreis: Sieben Aktive der "Staubwolke" Marienfeld werden am September auch Mazsalaca besuchen. Die deutsch-lettische Freundschaft nimmt so richtig Fahrt auf.

Wieder auf großer Fahrt: Die Aktiven der „Staubwolke“ Marienfeld werden im September mit ihren Rennrädern auch die Partnerstadt Mazsalaca ansteuern. Unser Foto zeigt (v.l.) Ewald Pickhinke, Bernhard Kortenbreer, Franz-Josef Ossenbrink, Wilhelm Rövekamp, Karl-Heinz Greßmeyer, Norbert Daut und Helmut Kuhre.

FOTO: RICHARD ZELENKA

Ein Bericht in der NW über den Freundeskreis Harsewinkel - Mazsalaca und die im Rat frisch beschlossene Partnerschaft mit dem Städtchen in der lettischen Partnerregion Valmiera weckte das Interesse der Aktiven von "Staubwolke". Die Marienfelder Hobbyradler, die sich mit ihren Rennrädern alljährlich einer großen sportlichen Herausforderung stellen, beschlossen spontan, Mazsalaca im Rahmen der ohnehin geplanten Ostseetour einen Kurzbesuch abzustatten.

Sieben Mitglieder der seit 37 Jahren bestehenden Unterabteilung des Sportvereins Schwarz-Weiß (SW) Marienfeld werden sich vom 2. bis 10. September auf die insgesamt etwa 700 Kilometer lange Schleife machen, die sie in vier Etappen bewältigen wollen, wie die "Staubwolke"-Aktiven Norbert Daut und Helmut Kuhre bei der jüngsten Zusammenkunft des deutsch-lettischen Freundeskreises im Gasthof Wilhalm erläuterten. Gute Tipps für ihren Trip erhielten die Radler von Pamela Westmeyer. Die stellvertretende Bürgermeisterin (CDU) ist, wie mehrfach berichtet, zusammen mit ihrer SPD-Amtskollegin Regina Meißner-Schlömer nach mehreren Besuchen der kleinen baltischen Republik die Initiatorin und treibende Kraft des Partnerschaftsprojektes.

Da geht´s lang: Pamela Westmeyer (Freundeskreis)bespricht mit Norbert Daut und Helmut Kuhre (v.l.) die Tour nach Mazsalacain Lettland.

"Für uns ist es ein interessantes Ziel. Wir freuen uns auf den Besuch in der Partnerstadt", sagte Daut, der die Details der Tour vorstellte. Mit der Fähre steuern die Radsportler zunächst den litauischen Ostseehafen Klaipeda an. Vor dort geht es über Litauen in die lettische Hauptstadt Riga. Von dort nehmen die Radler die etwa 170 Kilometer lange Strecke nach Mazsalaca in Angriff, wo sie am 5. September eintreffen und auch übernachten werden. "Leider kommt die Delegation des Kreises erst einen Tag später nach Lettland", bedauerte Pamela Westmeyer. Der weitere Weg von "Staubwolke" führt nach der Stippvisite in der Partnerstadt über Finnland bis in die finnische Hauptstadt Helsinki.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Rates Anfang April, eine offizielle Partnerschaft einzugehen, geht es zügig voran, wie Pamela Westmeyer vor den Aktivisten des Freundeskreises berichtete. Der Wortlaut der Partnerschaftsvereinbarung soll in der Ratsitzung am 14. Juni verabschiedet werden. Gedruckt wird der Text in deutscher und lettischer Sprache auf feinstes geschöpftes Büttenpapier im Format A 3. Ein großer Tag für die Städtefreundschaft ist der Freitag, 7. Juli. Im Beisein des lettischen Ministerpräsidenten Maris Kucinskis sowie des ehemaligen Staatspräsidenten Andris Berzins werden beim deutsch-lettischen Sommerfest auf dem historischen Reckenberg in Wiedenbrück die Partnerschaftsurkunden unterzeichnet. Schon am Vormittag besuchen die Gäste aus Mazsalaca Harsewinkel. Für sie wurde ein umfangreiches Programm organisiert. Neben der Besichtigung des Heimatmuseums Marienfeld und des Sportbereichs des Hotels Klosterpforte wird auch eine Führung durch die Abteikirche mit anschleißendem Konzert vorbereitet. Nach der Besichtigung der Sägemühle Meier Osthoff schauen sich die Letten den Technoparc der Firma Claas an. Dabei ist auch Ministerpräsident Kucinskis. Um 17 Uhr ist ein Empfang im Rathaus geplant; die Gäste werden sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Für den Sonntag, 9. Juli, hat der Marienfelder Gärtner Leonhard Sieweke ein weiteres Highlight organisiert: Im Gemäldesaal des alten Abtei wird ab 11 Uhr die lettische Folkloregruppe "Griezs" Lieder ihrer Heimat singen.

Die nächste Zusammenkunft des Freundeskreises ist am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr im Kaminzimmer des Heimathauses. Alle, die sich für die deutsch-lettische Partnerschaft interessieren, sind dazu eingeladen.

Viel zu tun für den Freundeskreis

  • Aus der Runde kamen viele Anregungen für die künftige Arbeit des Freundeskreises. So gibt es Überlegungen, einen Beitrag zur Sanierung der evangelischen Kirche in Mazsalaca zu leisten. Fenster und Dach des Gotteshauses aus dem 18. Jahrhundert sind marode.

  • Außerdem will man die Weihnachtspäckchenaktion des Gymnasium nach Kräften unterstützen und auf dem Weihnachtsmarkt einen Standen betreiben, um Geld für die diversen Hilfsaktivitäten zu sammeln.

  • Pamela Westmeyer: „Es gibt viele Bereiche, in denen wir noch aktiv werden können.

Team Staubwolke beim legendären „Vätternrundan“ am Start

Die Staubwolke startete in der Nacht vom 14. zum 15. Juni bei der 48. Auflage des Vätternrundan in Motala, Schweden. Der Vätterrundan ist nach Angaben des Veranstalters das größte Freizeit-Radsportevent der Welt mit über 20.000 Startern aus 45 Ländern und führt über 300 km rund um den Vätternsee. Das Event hat eine interessante Geschichte und wurde am 17. Juni 1966 erstmalig adurchgeführt. Ziel von schwedischen Sportmedizinern war es damals, das Verhältnis zwischen hartem Training und ausreichender Nahrungsaufnahme zu testen. Die erste Tour ging über 22 Stunden von Motala aus und die gewonnenen Erkenntnisse werden heute noch in der Sportmedizin verwendet. Der erste Vätternrundan sorgte damals für mächtig Wirkbel: war es wirklich für Jedermann zumutbar oder doch nicht einfach nur Wahnsinn? 328 Männer und 6 Frauen nahmen damals an dieser ersten Tour teil. Heute ist der Vätternrundan ein weltbekanntes Radsportereignis.

Fietselfsteden Bolsward

Staubwolke startet beim „Fietselfstedentocht 2014“ im holländischen Bolsward.

Die Staubwolke erlebte beim diesjährigen Fietselfstedentocht in Bolsward ein Highlight

der besonderen Art. Das Team bestand aus 13 Personen, die bei herrlichem Sommerwetter bereits am Pfingstsonntag nach Holland angereist waren. Der Sonntag startete mit einem Prolog über 55 Kilometer von Koudum zunächst nach Bolsward. In Bolsward war das Team live dabei als die„Tretrollerfahrer“ oder wie es im Fachjargon heisst „Stepper“ ins Ziel kamen. Die Stepper legen am Vortag des Elfstedentocht die gleiche Strecke über 245 km auf selbstgebauten Tretrollern zurück – eine echte Strapaze. Die gesamte Stadt Bolsward war bereits in Feststimmung. Hochmotiviert für den kommenden Tag radelte Team Staubwolke nach einem kurzen Abstecher in Hindeloopen am Ijsselmeer zurück ins Quartier nach Koudum.

Der Pfingstmontag war der große Tag – der 102. Fietselfstedentocht im holländischen Friesland. Für die gesamte Region ist dieser Event ein absolutes Topereignis. Bei anhaltendem Sommerwetter mit Temperaturen um die 26 Grad waren nicht nur die über 15.000 Teilnehmer sondern auch die Menschen im gesamten Friesland in Partylaune. Start und Ziel befindet sich in Bolsward. Von dort sind zwei Schleifen über insgesamt 245 Kilometer durch 11 wunderschöne friesische Städte zurückzulegen. Die erste Startgruppe wird um 5 Uhr morgens auf die Strecke geschickt und Zielschluss für die letzten Finisher ist um 24 Uhr nachts. Team Staubwolke war für die Startergruppe 18 gemeldet und ging um 7:16 Uhr mit einigen Hundert weiteren Teilnehmern an den Start. Die

Staubwolke Herrenmannschaft hatte sich für die Gesamtdistanz und die Staubwolke Damenmannschaft für die zweite Schleife über 100 Kilometer entschieden.

Traditionell werden die Fahrer auf den ersten 100 Metern von einem Blasorchester begleitet und am Rathaus vom Bürgermeister auf die Strecke geschickt. Danach steht dann der sportliche Teil im Vordergrund. Die 245 km werden allerdings nicht langweilig, denn im Pulk tausender Radler und angefeuert von ebenso vielen Zuschauern sind die eigentlichen Strapazen schnell vergessen. Die gesamte Strecke verwandelt sich in eine einzige „Festmeile“. Vor jedem Haus sitzen die Menschen und feuern die Radler begeistert an oder spielen motivierende Musik auf eigenen Instrumenten oder

über die im Garten positionierte Stereoanlage. In den 11 Städten herrscht Ausnahmezustand und an den Kontrollpunkten bildeten sich immer wieder lange Radler-Schlangen. Die Staubwolkefahrer waren offensichtlich sehr gut vorbereitet, denn das gesamte Team erreichte locker nach einem

erlebnisreichen Tag und 10 Stunden Fahrzeit das Ziel in Bolsward. Die 10 Stunden sind insbesondere deshalb besonders zu bewerten, da die Staubwolke diesmal die Rennräder zu Hause gelassen hatte und auf normalen Tourenrädern und zum Teil auf historischen Mielefahrrädern ohne Schaltung an

den Start gegangen war, was so machen Rennfahrer mit Hightech-Carbonrenner in deutliches Erstaunen versetzte. Insgesamt ein absolutesHighlight des Radsports, vom Gesamtrahmen kaum zu überbieten und ein „Top Staubwolke Tipp“ für alle Hobbyradler.

Team Staubwolke begleitet die 20. Regenbogenfahrt

Die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung im August steht diesmal unter ganz besonderen Vorzeichen, so ist es in einem Auszug aus einer aktuellen Pressemitteilung zu lesen. Zum einen ist die einwöchige Fahrradtour ehemaliger junger Krebspatienten als eines von 365 herausragenden Projekten in Deutschland ausgezeichnet worden und damit in diesem Jahr Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“, die von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ durchgeführt wird, zum anderen feiert sie mit der 20. Auflage ein kleines Jubiläum. Die Jubiläumstour der Regenbogenfahrt startet am 18. August in Bielefeld. Von dort führt die Strecke über Münster, Datteln, Dortmund, Herdecke, Essen, Duisburg, Krefeld, Düsseldorf, Wuppertal, Sankt Augustin und Köln zum Ziel nach Bonn, das die jungen ehemaligen Krebspatienten am 25. August erreichen wollen. Mit über 600 Kilometer wartet auf die 40 Teilnehmer bei der 20. Auflage der einwöchigen Fahrradtour diesmal nicht nur eine Rekord-Distanz, auch die Zahl der Kliniken, die besucht werden, ist mit 13 so hoch wie nie zuvor. Mit der Regenbogenfahrt wollen die jungen Teilnehmer der Öffentlichkeit nicht nur beweisen, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Neben der sportlichen Herausforderung geht es vor allem darum, den krebskranken Kindern und ihren Eltern in den Behandlungszentren Mut und Hoffnung zuzusprechen und ihnen zu zeigen: „So wie wir könnt ihr es auch schaffen!“.

Staubwolke "Rennwoche2012" erfolgreich beendet.

Deutschlandumrundung nach knapp 1000 km und über 10.00 Höhenmetern kurz vor dem Abschluß.
Nach der erlebnisreichen Tour des letzten Jahres von Olympia in Griechenland durch Albanien und Montenegro nach Dubrovnik in Kroatien stand auch in diesem Jahr wieder eine Dreiländer-Etappe auf dem Programm. Ein Staubwolke-Projekt, das bereits vor einigen Jahren begonnen wurde ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Ziel dieses Projektes ist es, Deutschland an den Außengrenzen zu umrunden. In den vergangenen Jahren wurde die Strecke bereits von Plön im hohen Norden über Dänemark, Holland, Belgien, Luxenburg, Frankreich und der Schweiz bis nach Waidring in Österreich immer entlang der Landesgrenze zurückgelegt. In diesem Jahr war der Etappenstart daher in Waidring, eine gute Tagesreise mit dem Tourbus von Marienfeld entfernt. Der freundliche Hotelier im Sporthotel Tiroler Adler kannte uns noch von der Zielankunft beim letzten Mal und lud uns zur Feier des Tages gleich auf das Dorffest ein um einen zünftigen Auftakt zu erleben. Früh am nächsten Morgen wurden die Rennmaschinen in Position gebracht und nach einem herzlichen Abschied startete die Staubwolketour 2012. Die erste Etappe sollte gleich zur Königsetappe werden, denn nach knapp 40 km hügeliger Strecke führte uns der Tourdirektor zum Hirschbichl-Pass der mit 1183 Metern nicht zur höchsten Kategorie gehört, jedoch mit einer Steigung von 30 % eine absolute Herausforderung darstellte und nur unter dem Aufgebot aller Kräfte zu fahren war.

11. Städtetour im niederländischen Bolsward

Team Staubwolke startete beim 100-jährigen Jubiläum der 11. Städtetour im niederländischen Bolsward.

Zusammen mit ca. 15.000 weiteren Teilnehmern startete Team Staubwolke mit einem kleinen Team bei der diesjährigen 11 Stedentour im holländischen Bolsward. Bei idealen Rahmenbedingungen und frühsommerlichen Temperaturen fiel um 6:40 Uhr am Pfingstmontag der Startschuss in Bolsward für die international beliebte Städtetour über 240 km durch 11 wunderschöne friesische Städte. Die Staubwolkefahrer hatten sich für diese Tour dem Gütersloher Club für historische Mielefährrader angeschlossen und ihre Rennräder gegen ca. 60 Jahre alte, noch komplett funktionstüchtige Oldtimer eingetauscht.

Heckerheide - Trittsicher und sattelfest gab sich die Staubwolke bei ihrer flotten Dorfrevue.

Kontakt

Andreas Schrade
Telefon: 05247 - 85 28

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